Sonntag, 17. Juli 2016

"Putsch" in der Türkei?

Es reicht mir mit der Verarschung durch die offiziellen Medien und die verlogene Lesart der Merkel-Truppe bezüglich des angeblichen Putsches in der Türkei! Merkel hat doch tatsächlich gesagt, dass Erdogan die "demokratische Ordnung" wieder hergestellt habe.
Abgesehen von der äußerst dilettantischen Durchführung des "Putsches" frage ich mich, wie es möglich sein soll, unblutig und ohne jeden Widerstand fast 3000 Offiziere festzunehmen, die angeblich an dem "Putsch" gegen Erdogan beteiligt gewesen sein sollen. Jeder Offizier hat einen Stab um sich und befehligt je nach Rang eine unterschiedlich große, auf jeden Fall aber schwer bewaffnete Einheit. Wenn es diesen Putsch der türkischen Armee wirklich gegeben hätte und sie Rädelsführer von ihm gewesen wären, hätten sie sich definitiv auf Angriffe jeglicher Art der Regimetreuen bestens vorbereitet.
Viel wahrscheinlicher erscheint mir, dass die Offiziere alle bekennende Gegner von Erdogan waren und auf einer Liste standen, die vergangene Nacht "abgearbeitet" wurde. Woher wussten die Erdogan-Getreuen sonst so schnell, wer sie waren und wo sie sich aufhielten? Das heißt, die Überrumpelten hatten in Wirklichkeit keine Ahnung von dem Putsch, der wahrscheinlich von Erdogan selbst inszeniert wurde und ausschließlich seiner Machtausweitung dient.
Sie lagen vermutlich alle friedlich in ihren Betten, als Sonderkommandos ihre Türen eintraten und die völlig Überraschten überwältigten. Jetzt kann man sie in Schauprozessen verurteilen und damit endgültig aus dem Weg räumen. Erdogan denkt bereits laut über die Wiedereinführung der Todesstrafe nach.
Der Ausgang dieser Prozesse ist gesichert. Alle ca. 2.800 Richter, die ebenfalls gegen Erdogan waren (erstaunlicherweise wusste man in weniger als 24 Stunden nach dem Putsch genau, welche Richter zu entfernen waren), wurden ja gefeuert und durch willige Erdogan-Büttel ersetzt.
Selbstverständlich kann Erdogan jetzt auch sein Präsidial Gesetz durchbringen, das mich fatal an das "Ermächtigungsgesetz" Hitlers erinnert.
http://www.focus.de/politik/ausland/militaerputsch-in-der-tuerkei-im-news-ticker-ministerpraesident-erklaert-putschversuch-fuer-gescheitert_id_5735674.html

Dienstag, 22. Dezember 2015

Mein Resumée von 2015

Mein traditionelles Resumee dieses Jahres beginnt damit, dass die Kluft zwischen Volk und herrschender Nomenklatura selten zuvor deutlicher zu erkennen war als 2015. Dem aufmerksamen Beobachter enthüllte sich, wie skrupellos die Interessen der wirklich Mächtigen gegen den Willen der Mehrheit der Menschen dieses Planeten von den scheinbar demokratisch gewählten „Volksvertretern“ umgesetzt wurden. Diese zum Teil aus armseligsten Verhältnissen stammenden Marionetten-Politiker, die an der (Pseudo-) Macht sind, haben 2015 alles getan, um ihren Herren bei der Umsetzung der geplanten Neuen Weltordnung gute Dienste zu leisten.
Obama, Hollande, Cameron, Merkel und Co. haben in einer konzertierten, gut abgestimmten Aktion dafür gesorgt, dass der Nahe Osten und Afrika in Brand gesetzt und die Destabilisierung Westeuropas vorangetrieben wurden. Eine diabolische Meisterleistung, für die Merkel stellvertretend für ihre Mittäter völlig zu Recht als „Person of the Year“ auf dem Cover des Time-Magazins landete.
Ich erinnere in dem Zusammenhang daran, dass man 2001 Osama Bin Laden dieselbe Ehre zu Teil werden lassen wollte. Die Begründung war damals, dass er jahrelang die Russen aus Afghanistan heraus gehalten und mit seiner Täterrolle bei 9/11 den Amis den Grund geliefert hatte, in Afghanistan einzumarschieren. Erst als es einen Sturm der Entrüstung in den USA und der ganzen Welt gab, sah man damals davon ab.
Die Parallelen zu Merkel sind offensichtlich: Sie hat zwar keine Attentate ausführen lassen, um ihr Land in Aufruhr zu versetzen und strengste Überwachungsmaßnahmen zu rechtfertigen, aber ihre Politik des „freundlichen Gesichts“ hat denselben Effekt. In Frankreich wurde der "Ausnahmezustand" gerade in der Verfassung verankert.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/23/frankreich-erhebt-ausnahmezustand-in-den-verfassungsrang
Deshalb ist dieses seltsame Zwitterwesen mit den eiskalten Augen und dem Stallgeruch Honeckers und Mielkes, bei denen sie von klein auf gelernt hat, wie Unterdrückung, Bespitzelung und Terrorisierung eines Volkes funktioniert, völlig verdient auf dem Cover des Time-Magazins. Einen Orden von B´nai B´rith hat sie für ihre "Leistungen" als brave Dienerin übrigens ebenfalls erhalten.
Sehr interessant ist die Rolle von Putin in dem großen Monopoly um die Macht und die Bodenschätze der Erde. Er erinnert mich an „Professor Snape“ aus Harry Potter, der erst ganz zum Schluss als ein „Guter“ enttarnt wird, obwohl er die ganze Zeit die Rolle des „bösen“ Voldemart - Anhängers spielte.
Bei Putin gehe ich deshalb davon aus, dass er in Wirklichkeit zum „Imperium“ gehört und die ihm zugedachten Aufgaben bravourös erfüllt. Während alle anderen Politiker durch die Bank an Anerkennung in der Öffentlichkeit verlieren, legt Putin in den Umfragen immer mehr zu. Sein entschlossenes Eingreifen in Syrien, das – angeblich – jetzt zu einer UN-Resolution für einen Friedensplan in Syrien geführt hat, hat ihm viele Sympathiepunkte gebracht.
Wie auch sein geduldiger Umgang mit den von den USA initiierten Sanktionen wegen seiner Ukraine- Politik. Sein Langmut könnte sich allerdings ändern, wenn die gerade mit Hochdruck betriebene Umstrukturierung und Waffenmodernisierung der Roten Armee abgeschlossen ist und seine inzwischen geschlossenen Bündnisse mit China, dem Iran usw. sich als stabil erweisen. Dann halte ich es für denkbar, dass Putin sein wahres Gesicht zeigt und seinen Hund und Verteidigungsminister Schoigu von der Leine lässt, dem die massiven Aufmärsche der USA und der NATO an den Grenzen Russlands, in Europa und in der ganzen Welt ein Dorn im Auge sind. Die Konsequenzen könnten verheerend sein.
Das ist die eine Seite der Medaille.
Die andere ist, dass uns die sich zuspitzende Weltlage die Möglichkeit bietet, aufzuwachen aus dem Trott der materialistisch denkenden, auf Sicherheit bedachten Schafe und uns wieder auf andere Werte zu besinnen. Was kann schlimmstenfalls passieren? Atomkrieg? Terroranschläge? Na und? Sterben müssen wir alle und es ist sicher angenehmer, in Bruchteilen von Sekunden durch eine Bombe atomisiert oder von Kugeln getötet als z.B. mit Chemo-Therapien monatelang aus Profitgründen am (dann sinnlosen) Leben erhalten zu werden statt in Frieden sterben zu dürfen .
Vergesst also die Angst vor möglichen Katastrophen, die Euch die gleich geschalteten Medien pausenlos suggerieren wollen.
Das ganze Leben ist sowieso ein Krieg und wir können alle jeden Augenblick sterben. Es ist ein permanenter Ausnahmezustand. Überall lauern Feinde, die bereit sind, uns anzugreifen.
Jesus sagte: „Ich bringe euch das Schwert ... Wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben zu verlieren bereit ist, wird es retten.“ Er spricht in der Sprache des Kriegers, der den Tod nicht fürchtet, weil er von dem ewigen Leben überzeugt ist.
Heraklit sagte: „Der Krieg ist der Vater aller Dinge.“
Damit meint er das ständige Ringen der Polaritäten des Lebens, von Tag und Nacht, Gut und Böse usw. Die Gesellschaft, unsere Erziehung, Zivilisierung und Konditionierung lassen uns mit der Zeit immer ängstlicher, vorsichtiger und misstrauischer werden. Wir gehen nicht mehr in die Extreme und können kein Wagnis mehr eingehen. Aber alles Schöne ist ein Wagnis: die Liebe ist ein Wagnis, das Leben ist ein Wagnis und Spiritualität ist ein Wagnis.
Mit dem Kalkül eines Geschäftmannes erreicht man gar nichts. Das sagt dir: „Bewahre das, was du in der Hand hast und verlange nicht nach dem, was du nicht kennst.“
Der Sinn eines Kriegers aber sagt: „Das Bekannte kenne ich schon, es bringt keine Überraschungen mehr. Es ist zu einer Bürde geworden und es macht keinen Sinn, sie weiter zu tragen. Jetzt will ich das Unbekannte erforschen. Dazu muss ich das Bekannte aufs Spiel setzen, um das Unbekannte zu erfahren.“
Wagnisse einzugehen ist eine Qualität des Bewusstseins.
Es ist die kindliche Qualität, zu vertrauen und sich über das hinauszubewegen, was sicher ist.
Die Zeit für Wagnisse aller Art ist nun gekommen.
Nutzt sie!
In diesem Sinne Frohe Weihnachten und ein spannendes 2016.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Die Politik des "freundlichen Gesichts"

Es ist müßig, in diesen Zeiten noch etwas zu dem Verhalten der deutschen Regierung und den möglichen Konsequenzen für uns alle zu posten. Aber etwas möchte ich noch loswerden, bevor ich mich von hier wieder für einige Zeit verabschiede:

Eine derart verantwortungslos handelnde Regierung, die Verbrecher und fanatische, zum Teil mit internationalem Haftbefehl gesuchte Mörder ohne Kontrollen und Registrierung unbegrenzt in dieses Land lässt, wäre in anderen Zeiten längst abgesetzt und wegen Hochverrats verurteilt worden. Immerhin laufen gerade Hunderte solcher Strafanzeigen gegen Merkel und Co. und es werden täglich mehr.

Es ist unbegreiflich, dass die innere Sicherheit dieses Landes und ganz Europas unter dem Deckmantel der Politik des "freundlichen Gesichts" (Zitat Merkel) mit Füßen getreten wird, indem viele tausend Einwanderer - wer aus Österreich kommt ist kein "Flüchtling" - ohne jede Registrierung und unter Missachtung der Asylgesetze die Grenzen überschreiten und untertauchen können. Aber natürlich werden die anhängigen Verfahren gegen Merkel und Co. im Sande verlaufen, denn die Justiz ist Teil des Systems.

Wie dieses "freundliche Gesicht" wirklich aussieht, erkennt man daran, dass unsere völlig absurd handelnde Regierung sich an den Bombenangriffen gegen die zurückgebliebenen Familienmitglieder der gerade hier angekommenen syrischen Einwanderer beteiligt. Man will aber lt. dem dicken Gabriel ISIL "nicht vernichten, sondern nur stoppen". Da ich davon ausgehe, dass die Kabinettsmitglieder nicht alle wahnsinnig sind – wie es z.B. Donald Trump vermutet, muss hinter dieser Politik des „freundlichen Gesichtes“ Kalkül stecken. Das könnte sein, dass die Bewohner dieses Landes so in Angst und Schrecken versetzt werden sollen, dass sie ohne Murren jede weitere Verschärfung der Überwachungs – und Unterdrückungsmaßnahmen sowie der Einschränkungen ihrer Freiheit akzeptieren. Opfer werden dabei billigend in Kauf genommen. Das Absagen des Länderspiels in Hannover passt da gut ins Bild.
Erfolge gibt es bereits, denn niemand spricht mehr über die flächendeckende Überwachung durch die NSA oder die Vorratsdatenspeicherung.

Ein Land, in dem besorgte Bürger auf die Straße gehen und gegen offene Grenzen und für die Registrierung und Überprüfung aller Einwanderer protestieren und sofort als „Nazis“ und zum „rechten Lager“ gehörend bezeichnet werden (was genau ist das überhaupt? Wo endet die „Mitte“? Wer hat eigentlich diese alberne Kategorisierung „Links-Rechts-Mitte“ erfunden, die von den undifferenziert Denkenden so gerne benutzt wird?), wenn sie auf die ihnen drohenden Gefahren hinweisen, ist nicht mehr mein Land. Deswegen habe ich es verlassen und beobachte das weitere Geschehen aus einem sicheren "Ausland".

Ich habe mich immer als Weltbürger betrachtet, in vielen Ländern gelebt und noch mehr bereist. Ich kannte keine Vorurteile gegen Rassen und andere Völker. Das hat sich geändert! Ich schäme mich wegen dieser Regierung zum ersten Mal, ein Deutscher zu sein.

Ich wünsche allen, dass sie in diesen gefährlichen Zeiten den Mut haben, das zu ändern, was zu ändern ist; die Kraft, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, den Unterschied zu erkennen.
Take care.

Samstag, 14. November 2015

Angie hat "alles im Griff"!

Bravo Angie!
Das ging ja schneller als gedacht!
Seit September zeigt Angela „Angie“ Merkel „ihr freundliches Gesicht“ und begrüßt die ganze Welt mit offenen Armen in Deutschland und Europa. In den ersten Wochen konnte jeder „Flüchtling“ – wenn jemand aus dem wunderschönen und (bisher) sicheren Österreich kommt, ist er kein „Flüchtling“ - unkontrolliert und unregistriert nach Deutschland einreisen und in Europa untertauchen.

Inzwischen stehen immerhin Bundespolizisten an der deutschen Grenze und täuschen Grenzkontrollen vor. Denn immer noch kann jeder ohne Visum einreisen, wird in Erstaufnahmelager ohne Bewachung verfrachtet und kann einfach von dort verschwinden, wann es ihm passt.
Manche „Flüchtlinge“ überqueren das Mittelmeer mit Luxusyachten, reisen mit einer dunklen Limousine in Deutschland ein und tauchen bei „Verwandten“ unter. Als Reisegepäck und Gastgeschenke haben sie neben ihren Kampfanzügen auch Sprengstoff und Waffen jeder Art dabei.
Warum auch nicht? Sie werden nicht kontrolliert und dürfen mitbringen, was sie wollen.
http://web.de/magazine/panorama/terror-paris/terror-paris-mittaeter-bayern-gefasst-31129004
Die SPD und die CDU sind strikt gegen strenge Grenzkontrollen. Sie wollen ihr „freundliches Gesicht“ nicht verändern. Immerhin ist ihre Faselei von der „Willkommenskultur“ inzwischen beendet.
Das ach-so-realitätsnahe Mädchen aus der Uckermark tönt derweil: „Ich habe die Lage im Griff!“
Die durch Nachrichtenagenturen wie Reuters gleichgeschalteten Medien verbreiten sofort als willige Claqueure diesen Schwachsinn. Der Präsident des Verfassungsschutzes und alle Polizeipräsidenten der Bundesländer sagen das Gegenteil: Die innere Sicherheit ist in diesem Land nicht mehr gegeben.
Wenn Politiker wie der von „Angie“ gedemütigte und inzwischen völlig verstummte Seehofer oder de Maizière es wagen, einen – inzwischen sowieso sinnlosen - Vorschlag zur Reglementierung der „Flüchtlings“ströme einzubringen und Transitzonen o.ä. zu fordern, werden sie öffentlich durch die Medien hingerichtet. Die Journalisten scheinen alle nicht zu diesem Planeten zu gehören. Unverdrossen fallen sie über jeden her, der es wagt, über Grenzschließungen und Grenzkontrollen auch nur zu reden. Abgesehen davon, dass es sowieso zu spät ist, dieses Land und Europa noch wirksam gegen ISIL, rumänische Diebesbanden usw. zu schützen.
Erste Konsequenz dieser Haltung und von Angies „freundlichem Gesicht“:
Frankreich hat gerade den Ausnahmezustand ausgerufen. Die Menschen in Paris sollen in ihren Häusern bleiben und die Grenzen Frankreichs wurden heute geschlossen.
Vermutlich sitzt gerade jeder Pariser vor dem Fernseher, schaut sich die Bilder seiner ins Chaos gestürzten Stadt an und bedankt sich bei der „freundlichen“ deutschen Bundeskanzlerin.
Besonders die Angehörigen der Hunderten von Toten werden ihr und ihrem Komplizen Hollande auf ewig dankbar sein.

Wenn ich recht informiert bin, war eine der Parolen der Nazis „erst Paris und dann die ganze Welt“. Deswegen führten sie den „Blitzkrieg“ gegen Frankreich und eroberten zu Beginn ihres Weltkrieges die französische Hauptstadt.
Die Männer, die ISIL steuern (ISIL = Islamischer Staat des Irak und der Levante. Gemeint ist damit das Gebiet westlich des Zweistromlandes bis hin zum Mittelmeer, wo sich heute Syrien, der Libanon, Israel, die palästinensischen Autonomiegebiete und Jordanien befinden), kennen offensichtlich die Geschichte Europas. Ich vermute, sie haben daraus gelernt und werden es besser machen als unsere Vorfahren. Damals gab es geschätzte 60 Millionen Tote und am Ende lagen Deutschland und halb Europa in Schutt und Asche.
Aber wir müssen uns keine Sorgen machen, wie es diesmal enden könnte. „Angie“ und ihre Busenfreundin „Flinten-Uschi“ mit ihrer bestens gerüsteten Bundeswehr „schaffen das“.
Und die scheinbar über allen Realitäten schwebende Angie hat die Situation ja sowieso "im Griff".
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-im-zdf-habe-die-lage-im-griff-a-1062761.html

Freitag, 6. November 2015

Mein Besuch in einer Flüchtlingsunterkunft

Nachdem ich im Netz und in den Medien alle denkbaren Kommentare zu den Flüchtlingen gelesen habe, habe ich mich entschlossen, mir einmal selbst vor Ort, d.h., in einer Flüchtlingsunterkunft, ein Bild zu machen.
Ich suchte mir einen ehemaligen Landgasthof aus, in dem ca. 80 Flüchtlinge untergebracht sind. Beim Betreten des schlichten Hauses erwartete mich der typische 60er-Jahre-Charme solcher einfachen Garni-Pensionen für Handlungsreisende und Monteure: Dunkle enge Gänge, von denen links und rechts Zimmertüren abgingen, die in kleine Zimmer ohne Badezimmer, aber mit Waschbecken führten.
In einem der Gänge gab es eine Nische mit einem Tisch, an dem 5 Männer saßen, die gerade Reis mit einer roten Sauce aßen. Neben ihnen lief ein alter Röhrenfernseher, der aber nur ein einziges deutsches Programm zeigte, wie sie mir erklärten. Sie luden mich sofort freundlich zum Mitessen ein.
Ich setzte mich zu ihnen und fragte als erstes, wie sie hergekommen waren. Sie erzählten mir von ihrem strapaziösen Fußmarsch über den Balkan. Lächelnd und ohne ein Wort der Klage übrigens.
Einer von ihnen war ein 20jähriger Student, der schon erstaunlich gut Deutsch sprach. Er erzählte mir, dass er einen Studienplatz an einer Uni in Duisburg bekommen habe, den er antreten könnte, wenn er ein Jahr lang Deutsch gelernt und eine Prüfung bestanden hätte. Seine Zeugnisse würden anerkannt. Die Uni sei extra für die Flüchtlinge eingerichtet worden.
Am Tisch herrschte eine entspannte, freundliche Stimmung und es wurde viel gelacht.
Der Lärm weckte einige der in ihren Zimmern Schlafenden und sie kamen neugierig zu uns, als sie mich sahen. Auch sie waren ausgesprochen freundlich zu mir und einer brachte mir unaufgefordert eine Tasse Kaffee.
Auf meine Frage erklärte mir ein 33 Jähriger, warum er aus dem Libanon geflohen war. Er war Syrer, betrieb ein Computergeschäft und war überfallen und ausgeplündert worden. Als er sich zur Wehr setzen wollte, hatte man ihn bewusstlos geschlagen. Er ging zur Polizei und zeigte die Täter an, die er kannte. Die Täter erklärten, dass er sie als Christen und Libanesen beleidigt hätte. Daraufhin wurde er, der Anzeigenerstatter, 5 Tage eingesperrt.
Nach seiner Entlassung sollte er einer Kampfeinheit der Al-Nuzra beitreten, die in Aleppo eingesetzt werden sollte. Er hatte keine Lust zu sterben und beschloss zu fliehen.
Als er sich seinen Pass abholen wollte, musste er 800 Dollar Bestechungsgeld zahlen. Wohlgemerkt seinen ganz regulären syrischen Pass - sagte er jedenfalls. Danach floh er für 2000 Dollar in einem Boot übers Mittelmeer nach Griechenland und lief von dort zu Fuß oder fuhr teilweise mit Bussen nach Deutschland.
An der deutschen Grenze fragte ihn ein Polizist nach seinem Visum. Er hatte keins. Der Polizist lächelte ihn nur freundlich an und fragte ihn, ob er etwas essen wollte. Als er dankend ablehnte, brachte ihn der Polizist zu einem Zug und schenkte ihm einen Plastikbeutel mit einer Wasserflasche, einer Banane und einer Tafel Schokolade.
Er sagte, wenn er ohne Visum an eine syrische Grenze gekommen wäre, hätte man ihn brutal verprügelt und für unbestimmte Zeit eingesperrt. Er wollte eigentlich nach Schweden weiter. Aber wegen der freundlichen Begrüßung beschloss er sofort, in Deutschland zu bleiben.

Alle erzählten mir, dass es seit 4 Jahren überall in Syrien und dem Libanon zu brutalen Kämpfen zwischen Sunniten und Schiiten kommt. Aber nicht, weil al-Assad sie aufeinander hetzt.
Das wäre ein reiner Religionskrieg, erklärten sie mir. Wenn der Chef de Priére einer Moschee sagt, dass jemand ungläubig (Kaffer) sei und getötet werden müsse, läuft sofort jemand los und bringt den Betreffenden um. Selbst, wenn es sein Nachbar ist, mit dem er jahrelang Wand an Wand zusammen lebt.

Das geht laut meinen Gesprächspartnern seit vier Jahren so und hat natürlich einen ungeheuren Hass geschürt – und den haben die meisten der Flüchtlinge immer noch in sich. Dieser Hass auf die andersgläubigen Muslime und Ungläubige entlädt sich täglich in wüsten Schlägereien in den Aufnahmelagern. Inzwischen sogar mit Messern und selbst gebastelten Waffen, wie sie mir erzählten. In Erstaufnahmelagern muss es laut meinen Gesprächspartnern zugehen wie im Krieg in Syrien. Pausenlos rückt die Polizei mit Mannschaftsbussen an, um der Situation einigermaßen Herr zu werden. Rücken sie ab, gehen die Schlägereien weiter.

Die einhelligen Aussagen änderten sich, als ich sie fragte, wer oder was ihrer Meinung nach das Feuer in der Region entzündet hat. Denn schließlich hätten sie ja alle jahrzehntelang friedlich zusammen gelebt. Jeder schien einen anderen Schuldigen zu kennen. Einer sagte, dass er denke, dass die USA und Israel das Feuer geschürt hätten. Ein anderer gab Assad die Schuld. Ein Dritter meinte, dass sie alle zusammen arbeiten würden, um die Syrer zu vertreiben und sie ungestört an das Öl und das Gold heran könnten. Jetzt kämen ihnen allerdings die Russen in die Quere. Die hätte Assad geholt, als er merkte, dass er herein gelegt werden sollte.

Die Jungs, mit denen ich sprach, sagten, dass sie es nicht verstünden, dass ihre Landsleute den Hass und die Intoleranz nicht in ihren Heimatländern gelassen hätten. Einer der Syrer, ein IT-Networker, meinte, sie müssten alle „neu formatiert werden“.

Mein Fazit: Es scheint alles richtig zu sein, was im Netz verbreitet wird. Sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte treffen zu. Wie immer entscheidet jeder Mensch selbst, was er sich davon aussucht – natürlich nur, wenn ihm eine Wahl gelassen wird.

Eine sehr interessante Erkenntnis zum Schluss:
Als ich die Männer am Tisch fragte, ob sie in Deutschland bleiben wollten, antwortete einer von ihnen: „Nein, wir warten auf unsere Green Card, die uns eine Aufenthaltserlaubnis für 3 Monate garantiert. Wenn wir die haben, gehen wir auf jeden Fall in ein anderes europäisches Land.“
Ich sah ihn verdutzt an und fragte, warum. Er antwortete:
„In Deutschland ist es mir zu gefährlich. Da gibt es zu viele gewaltbereite und hasserfüllte Muslims!"

Samstag, 10. Oktober 2015

Wir haben momentan eine sehr, sehr kritische Weltlage!

„Bei uns im Dorf sind nun alle verunsichert und verängstigt. Seit vorgestern streunen hier Gruppen von Rumänen durch die Straßen, gehen in die Gärten, hinter die Häuser, in die Schuppen, die Stallungen und sogar in die Häuser, fassen alles an, machen Schränke und Kisten auf und wühlen darin. Man muss dazu sagen, dass die Menschen hier bisher ihre Türen nicht abschließen mussten. Hier herrscht pure Angst. Die Polizei ist machtlos.“
Das ist ein Zitat aus einem Posting, das ich gerade las. Nun, die in Städten Lebenden werden nicht begreifen, dass man in Deutschland auf den Dörfern tatsächlich die Türen auflassen konnte. Damit ist es – dank der „alle-Welt-ins-Land-lassenden“- Merkel nun vorbei.
Aber natürlich bringt das „Merkel-Bashing“ im Netz überhaupt nichts! Selbst Widerstand gegen sie von scheinbar einflussreichen Politikern ist sinnlos. Das beste Beispiel ist Horst Seehofer, immerhin seines Zeichens ein Ministerpräsident, der gerade grandios mit seinem kühnen Vorstoß gegen Merkels unsägliche Politik gescheitert und wegen seiner schweren inneren Konflikte äußerlich schwer gezeichnet ist. Anscheinend ist er ein sehr ehrenwerter Mann mit einem Gewissen. Wodurch er natürlich aus der Reihe tanzt und von andersartigen Politikern und den manipulierten Medien angegriffen und verhöhnt wird.
http://www.tagesschau.de/…/fluechtlinge-bayern-seehofer-101…

Nein, nicht an Merkel ist er „abgeprallt“. Sondern an ihren mächtigen Hintermännern. Dieses hässliche, unförmige Mädchen mit einer durchschnittlichen Intelligenz aus der tiefsten Provinz Deutschlands wäre ohne die entsprechende Rückendeckung durch Organisationen wie B´nai B´rith, dem Council on Foreign Relations oder den Bilderbergern niemals Kanzlerin geworden. Sie hätte auch nicht die Traute, dieses Land und seine Bevölkerung so skrupellos endgültig zu ruinieren. Und dabei auch noch im Stile einer einfachen Hausfrau billige Durchhalteparolen in den Medien zu verbreiten. Ein Meister der geschliffenen Rhetorik wie es z.B. Walter Jens war, würde sich wahrscheinlich gerade im Grab herum drehen, wenn er diese sprachlichen Dilettantin in ihrem furchtbaren Hosenanzug bei ihrem Auftritt bei der willfährigen „Anne Will“ (nomen est omen) zugeschaut hätte:
https://www.youtube.com/watch?v=-XzeB6Ol1LA

Aber sie muss auch gar nicht „performen“! Sie ist von den alten, mächtigen Männern im Dienste der Rothschilds bestens gebrieft worden und weiß genau, was ihre Aufgabe ist. Als erstes musste sie den Banken ihrer Hintermänner Riesengewinne mithilfe der „Rettungspakete“ für wertlose griechische Staatsanleihen verschaffen. Gleichzeitig dabei Griechenland ruinieren, damit die Außengrenzen Europas nicht mehr geschützt waren. So konnten die Flüchtlingsströme ungebremst eindringen und hierher geleitet werden. Weil sie das so gut gemacht hat, erhielt sie - wie übrigens auch Helmut Kohl - vor Kurzem eine hohe Auszeichnung von B´nai B´rith.
https://www.google.de/search…

Doch der damit und den Attacken auf die Autoindustrie eingeleitete Zusammenbruch Deutschlands ist in Wirklichkeit nur die Spitze des Eisberges!
Es braut sich nämlich gerade mächtig etwas zusammen im Rest der Welt!
Einer dieser mächtigen alten Männer hinter Merkel, von denen ich sprach, ist Andrew Brzezinski. Wenn der „Schwarze Lord“ der „Neuen Weltordnung“ etwas ankündigt, kann man mit 100%-iger Sicherheit davon ausgehen, dass es eintrifft.
Vor ein paar Tagen sprach Andrew von „Retaliation against Russia“. Die USA dürfe nicht länger tatenlos zusehen, wie Russland ihre „Assets“ in Syrien angreift.
Mit „Assets“ meinte er die von der CIA ausgebildeten Rebellen und die von ISIS – der ist natürlich kongruent mit „Rebellen“ – besetzten Ölquellen.
http://www.badische-zeitung.de/…/russland-bombardiert-rebel…
Wenn der wie ein Reptiloid (siehe David Icke) aussehende Brzezinski von „Vergeltung“ gegen Russland spricht, dann meint er das auch. http://www.politico.com/…/zbigniew-brzezinski-financial-tim…
In seinen Büchern fordert er ein verkleinertes, in drei Teile aufgeteiltes Russland, das keinen Widerstand mehr gegen die anglo-amerikanische Vorherrschaft leisten kann. Der erste Schritt in diese Richtung waren die gegen Russland verhängten wirtschaftlichen Sanktionen. Aber weil die nicht wirklich fruchteten, läuft jetzt die zweite, kriegerische Stufe dieses Plans.
http://www.activistpost.com/…/brzezinskis-retaliation-agend…

Scheinbar unbeeindruckt davon fliegt Russland mit China an seiner Seite seine Luftangriffe in Syrien, während Assads Truppen unterstützt von russischen Kommandoeinheiten immer weiter vorrücken. Die USA hat erkannt, dass ihre „Rebellen“ gegen Assads Regime schwer in Bedrängnis geraten. Wie immer lassen sie ihre Verbündeten fallen, und verkünden, dass sie sie nicht mehr unterstützen werden.
Das müssen sie diesmal auch gar nicht. Sie haben eine mit ihnen eng verknüpfte, Kampf erprobte und mit Atomwaffen bestückte Armee in der Region!
Deshalb setzen die USA - vor allem aber Brezinski und seine Freunde - auf die Israelis. Die haben gerade wieder angefangen, den Gaza-Streifen zu bombardieren. Vom Gaza-Streifen nach Syrien ist es ein Katzensprung. Aus meiner Sicht steht eine Konfrontation der Russen mit Israel in Syrien unmittelbar bevor. Sie werden nicht tatenlos zusehen, wie Putins Truppen den gemäß Edward Snowden vom Mossad und der CIA ausgebildeten ISIS vernichten.
https://nemetico.wordpress.com/…/edgar-snowden-sagt-aus-is…/

Interessant wird das Verhalten der Türkei. Einerseits Stützpunkt der USA und NATO. Andererseits aber Erzfeind Israels und Verbündete Russlands. Nun, Andrew und seine Freunde Kissinger, Wolfowitz usw. dürften die entsprechenden Absprachen durch ihren Hausneger Obama, dessen Schritte sie von Joe Biden genauestens kontrollieren lassen, und ihre anderen Marionetten Clinton und Kerry bereits getroffen haben. Es ist davon auszugehen, dass die Türkei sich gegen Russland stellen wird. Wie auch ihr Lamentieren wegen angeblicher Luftraumverletzungen durch russische Flugzeuge andeutet.

Während sie in Syrien den Krieg gegen Russland den hoch gerüsteten Israelis überlassen, senden die USA Kriegsschiffe ins Südchinesische Meer. Damit wollen sie dem Verbündeten Russlands signalisieren, dass er sich raushalten soll, wenn sie Russland angreifen.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/…/usa-schicken-…/
Die USA transportieren nicht umsonst Massen von schwerem Gerät an die Grenzen Russlands und stationieren neue Atomwaffen in Deutschland.
http://www.focus.de/…/ukraine-krise-im-news-ticker-panzer-u…
Aus meiner Sicht steht deswegen dieser Angriff und damit der (offizielle) Ausbruch des Dritten Weltkriegs kurz bevor. „Inoffiziell“, d.h., ohne direkte Konfrontation der „Supermächte“, tobt er ja bereits überall auf der Welt. Um ihre aktuellen und zukünftigen Kriege koordinieren zu können, hat die USA derzeit gleich 4 (!!!) Verteidigungsminister.

Bei dieser kritischen Weltlage ist es nicht wirklich wichtig, dass wir in Deutschland ab sofort die Türen auf den Dörfern absperren müssen. Vermutlich wird es bald nicht mehr so viele Dörfer mit Häusern geben. Irgendwie sehr makaber, dass uns die akute Flüchtlingsproblematik von diesem drohenden Unheil ablenkt. Aber es gilt nach wie vor: Teile und Herrsche!
Das ist alles ein Grund mehr, jeden Tag zu einem Fest werden zu lassen ...

Merkel bei "Anne Will"

Ich gestehe, ich war noch nie ein „Fan“ von Angela Merkel. Aber nachdem ich ihren Auftritt bei „Anne Will“ gesehen habe, ist meine Verdrossenheit über diese willfährige Apparatschik-Kanzlerin durch Fassungslosigkeit und Wut ersetzt worden. Ich denke gerade daran, wie souverän Helmut Schmidt sich in der Öffentlichkeit präsentierte, als in Deutschland der Ausnahmezustand herrschte, weil die RAF nicht nur den Arbeitgeberpräsidenten Schleyer sondern ein vollbesetztes Flugzeug entführt hatte, und wie gradlinig und entschlossen er unser Land durch diese bis dato größte Krise nach dem Zweiten Weltkrieg gesteuert hat.

Und jetzt sehe ich diesen fürchterlichen Hosenanzug, der auf die konkrete Frage, wie ein verändertes Deutschland aussehen wird, tatsächlich antwortet: “Wir werden mehr Außenpolitik machen und mehr Geld in die Hand nehmen müssen.“
Was hat Ihre Regierung denn die letzten Jahre gemacht, Frau Merkel???

Angesichts der Bilder von überforderten, ernsthaft gefährdeten Polizisten und überlasteten freiwilligen Helfern inmitten von grimmig schauenden Flüchtlingen posaunt diese unsägliche Person, die durch ihr (scheinbar) planloses Verhalten Mitverursacherin dieses Riesenproblems ist, lapidar ein „Wir schaffen das“ heraus. Sie begründet diese Phrase mit ihren angeblichen „Verbündeten“ in Europa, die immerhin einem Kontingent von 160.000 Flüchtlingen zugestimmt hätten, dass quotenmäßig verteilt werden soll.
Unfassbar diese Realitätsferne! Allein im September sind 300.000 in Bayern angekommen und mehrere Millionen sind auf dem Weg hierher!

Aber diese furchtbare Kanzlerin behauptet dreist, man könne die Grenzen nicht schließen.
Wie war denn das vor Schengen, Frau Merkel? Da ging es doch auch.

Täglich kommt es in den hoffnungslos überfüllten Flüchtlingsunterkunften zu Schlägereien. Wie wird es erst aussehen, wenn in Kürze die Mittel für die Grundversorgung ausgehen und die kalten Nächte kommen? Schon jetzt schlafen viele in den Hauptbahnhöfen oder auf der Straße. Auch weil sie Angst davor haben, in den Flüchtlingsheimen von den Gangs, die sich dort gebildet haben, drangsaliert und verprügelt zu werden. Wohin sollen die ausweichen? In enteignete Wohnungen vielleicht?
Ohne auf diese drängenden Fragen einzugehen faselt diese Knallcharge, die versucht, eine kompetente Politikerin darzustellen, was von einem Wettbewerb, wer den Flüchtlingen das unfreundlichste Gesicht zeigt!!!

Ich habe bereits früher geschrieben, dass für mich jeder Wähler der Parteien, die diese Frau zur Kanzlerin gemacht haben, mitverantwortlich ist für das Desaster, das dank der "offenen Arme"- Politik dieser "Regierungschefin" jetzt über uns hereinbricht.

Bei einem meiner Talkshow-Auftritte lernte ich Bärbel Höhn kennen, die ist - glaube ich - stellvertretende Vorsitzende der Grünen. In unserem Gespräch benutzte sie den verräterischen Begriff „Raumschiff Bundestag“. Das ließ mich aufhorchen.

Es ist in der Tat so, dass „unsere“ Abgeordneten und Vertreter des Volkes nichts mehr mit den Sorgen und Nöten ihrer Wähler zu tun haben wollen, sobald sie in diesem „Raumschiff“ sitzen. Seit ich gestern Angela gesehen habe, weiß ich, dass selbstverständlich auch seine „Kommandantin“ meilenweit über der Realität zu schweben scheint und ihr die Leben der Bürger dieses Landes scheißegal sind. Ich verstehe Horst Seehofer, der angesichts dieser realitätsfernen Schönfärberei statt planvollen und entschlossenen Handelns in Bayern die Notbremse ziehen will!
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/7420474/bei-der-wichtigsten-frage-wich-die-kanzlerin-aus.html

Montag, 5. Oktober 2015

Ulli im Glück-Die phantastische(n) Geschichte(n) des talentierten Mr. Ulli Lommel

Buch-Kommentar von Rudolf Waldemar Brem, dem bekannten Film-, Theater- und Fernsehschauspieler aus dem Ensemble von Rainer Werner Fassbinder ( https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Waldemar_Brem ), zu:
ULLI IM GLÜCK
heißt das Buch von Uwe Woitzig über den deutschen Hans im Glück, das Beinahe-Christkind Ullrich Manfred Lommel, Schauspieler, Regisseur, Autor und nimmermüder Bravo-Boy des Monats. Allen die das auch sind oder sein möchten, außer dem letzteren natürlich, erlaube ich mir, dieses Büchlein wärmstens zu empfehlen. Mit diesem Buch machen Sie Karriere. Es ist ein guter Ratgeber. Es steht darin, worauf es ankommt. Warum ich es empfehle, darauf komme ich später noch einmal zurück.

Mr. Lommel, wie ihn der Autor nennt, hat mit Daniel Kübelböck den schlechtesten, deutschen Film aller Zeiten gemacht, in dem mitzuwirken ich ebenfalls die Ehre hatte. Das ist ein Rekord, den die beiden so schnell nicht mehr loswerden. Kübelböcks Fan-Gemeinde war damals zunächst sehr einfach strukturiert. Es gab die absoluten Kübelböck-Hasser und die absoluten Kübelböck-Verehrer, eigentlich nur zwei Lager. Bei Mr. Lommel ist das etwas anders. Die ganze Welt liebt Ulli Lommel, mag ihn irgendwie, man kann ihm ja nie böse sein, weil er die klassische „Everybodys-Darling“-Attitüde und damit verbundene, nonchalante Lebenseinstellung repräsentiert, was der Autor sehr schön klar macht.

Dann ist da ein kleiner Teil von „Lommel-Geschädigten“ und solchen, die von Ulli menschlich enttäuscht wurden, zu denen offenbar auch der Autor zählt. Gott sei Dank, denn das macht ihn manchmal richtig schön bissig und das Buch so recht unterhaltsam. Es gibt, das darf ich an dieser Stelle als Insider bestätigen auch Leute, die richtig gutes, eigenes, sauer verdientes Geld mit Mr. Lommel verspielt haben. Verspielt ist der richtige Ausdruck. Oder verzockt. Wie zum Beispiel der verstorbene Peter Schamoni, der den Film „Daniel – der Zauber“ auf Teufel komm raus produzieren wollte, weil ihn Mr. Lommel so geschickt eingewickelt hatte und vor der Kamera in Szene gesetzt hatte, und damit eine halbe Million in den Sand setzte. Doch die Geschädigten hassen heute ihren betagten Bravo-Boy nicht mehr, irgendwie verzeihen sie ihm immer wieder, sie neigen eher zu Selbstvorwürfen (Unser Ulli! So ist er halt! Was will man da machen!?) als zu Rachegedanken (dabei sollte ihm ruhig mal einer voll in die Schnauze hauen).

Dann ist da das große Heer der nicht nur menschlich „Lommel-Enttäuschten“ von Europa bis Amerika und wieder zurück, zu dem auch ich zähle. Ich kenne ihn allerdings schon seit dem Frühjahr 1968. Bald 50 Jahre! Merkwürdigerweise habe ich dieses windige Bravo-Boy-Bürschchen, das damals als lächerliche Alain-Delon-Kopie über die Straße stolzierte, auf der ich dann von ihm erschossen wurde und mit dem lächerlichen Ausruf „Oh, boy!“ vor der Kamera sterben durfte, vom ersten Tag an durchschaut: ein immer leicht overdresster Windhund und Angeber, Trittbrettfahrer und Nassauer. Ich habe versucht all das in das „Oh, boy!“ hineinzupacken. Es ist der einzige gewollte Lacher in dem zweitschlechtesten Film der Welt „Liebe ist kälter als der Tod“ von Rainer Werner Fassbinder, wenn der Motorradpolizist Rudolf Waldemar Brem damit sein Leben aushaucht. Er funktioniert jedes Mal. Dieser Insiderwitz war von Fassbinder absolut so gewollt und hat sich auch tatsächlich auf den Bravo-Boy bezogen. Wir haben uns beim Drehen schon das Lachen kaum verkneifen können und Ulli hat den Witz bis heute nicht verstanden, geschweige denn auf sich bezogen. Fassbinder hat ihm nämlich großkotzig von einem Film-Zitat aus „Machine Guns“ mit James Cagney als gemeingefährlichem Muttersöhnchen erzählt.

Bestätigen und ergänzen kann ich als Insider die Ohrfeigen-Anekdote zu dem Fassbinder-Western „Whity“. Die Liebe Fassbinders zu Ulli war inzwischen irgendwie erkaltet, um nicht zu sagen, „kälter als der Tod“ geworden. Damals fing Fassbinders Neigung, Schauspieler zu demütigen, an, Form anzunehmen. Harry Baer und Ulli Lommel, im Film zwei Brüder mussten sich Wimpern und Augenbrauen bleichen und ein afroamerikanisches Lockenköpfchen verpassen lassen, gerade die beiden, die mit ihren Haaren immer besonders eitel waren. Sie sahen aus wie Albinos. Günter Kaufmann wurde ausgepeitscht und Ulli Lommel bekam in einer einzigen Einstellung etwa 20 echte Knallohrfeigen und wenn es nicht richtig geknallt hat, wurde wiederholt. Es gab etwa auch 20 Wiederholungen, ganz ungewöhnlich bei Fassbinder, der solche Sachen 1:1 zu drehen pflegte. Ulli musste an die 400 echte, schallende Ohrfeigen erdulden und schuld daran war eigentlich nur seine Ehefrau und Filmpartnerin Katrin Schaacke, die zwangsläufig etwas gehemmt immer nur mit halber Kraft schlug, aber es sollte und musste klatschen. Also wurde bis zum Erbrechen wiederholt. Ulli hatte ein Schädel-Hirn-Trauma weg als Strafe für seine Hetero-Sexualität. Am Ende lagen sich die beiden tränenüberströmt in den Armen. Harry Baer zog es daraufhin vor, die Seiten zu wechseln und wurde schwul. Ein braver Gefolgsmann.

Als Mitwirkender in den beiden schlechtesten Filmen der Welt werden Sie, geneigter Leser, verstehen, dass die Lektüre des Buches für mich Therapie und geradezu Balsam auf meine wunde Seele war. Daher empfehle ich es wärmstens, wenn Sie ähnlich krumme Erfahrungen mit Lommel gemacht haben wie ich. Es war natürlich auch eine recht unterhaltsame Therapie - dieses Buch. Es liest sich einfach sehr gut. Schreiben kann er, der Woitzig. Und er entlarvt endlich mal Ullis Autobiographie „Die Zärtlichkeit der Wölfe“ als Machwerk, in dem kaum etwas der vollen Wahrheit entspricht. Die Vermutung liegt einfach nahe, aber beweisen kann man es ihm leider nicht. Es war ja vor langer, langer Zeit oder in Amerika und die betroffenen Zeitgenossen leben heute alle nicht mehr: Romy Schneider, Elvis Presley, Orson Welles, Truman Capote, Jacky Onassis, Fassbinder - ein einziges Rio-das-Mortes-Totenfest

Warum es auch noch ein wertvoller Ratgeber wie oben angedeutet sein soll!? Nun, machen Sie es exakt so wie Mr. Lommel! Stellen Sie sich vor einen Spiegel, befinden Sie, dass Sie gut aussehen und schmeißen Sie die Schule hin. Dann nichts wie rein in die nächste Schauspielschule. Es muss natürlich eine namhafte Schule sein. Keinen Kontakt zu Mitschülern, das ist unter Ihrem Niveau. Draußen in der Welt versuchen Sie jedermanns Liebling zu sein, reden Sie nur unverbindliches, oberflächliches Zeug und geben Sie an, was das Zeug hält, knüpfen sie in erster Linie nur Kontakte zu Leuten mit Namen oder die schon was sind und machen Sie ihren Mitmenschen unentwegt Hoffnungen auf Geld, Erfolg, Macht und Ruhm und schmieden Sie unentwegt hochtrabende Pläne. Die anderen müssen Ihnen folgen, nicht umgekehrt. Stapeln Sie so hoch wie Sie können. Vermeiden Sie auf jeden Fall so etwas wie Loyalität, auch nicht innerhalb der Familie! Wedeln Sie nur lange genug mit der Wurst an der Angel wie der Wurstangelhansel, dann wird auch aus Ihnen ein Hans im Glück oder ein neuer Bravo-Boy. Schüren Sie ganz infam Hoffnungen bei Ihren Mitmenschen und ich garantiere, es wird ein neuer Ulli Lommel aus Ihnen. Wedeln Sie nur lange genug mit der Wurst! Die Leute greifen automatisch danach. Uwe Woitzig zeigt Ihnen in seinem Buch "Ulli im Glück" wie es geht – reich und berühmt zu werden.
Rudolf Waldemar Brem
Taschenbuch:
http://www.amazon.de/Ulli-Gl%C3%BCck-phantastische-Geschichte-talentierten/dp/150075059X/ref=sr_1_8?ie=UTF8&qid=1443969250&sr=8-8&keywords=uwe+woitzig
eBook:
http://www.amazon.de/Ulli-Gl%C3%BCck-phantastische-Geschichte-talentierten-ebook/dp/B00MI6BN9Q/ref=sr_1_10?ie=UTF8&qid=1443969250&sr=8-10&keywords=uwe+woitzig

Samstag, 3. Oktober 2015

Vielen Dank, Frau Merkel & Co.

Die Regierung des syrischen Machthabers Baschar al-Assad fordert ein Recht, die ausländischen Luftschläge im Land zu koordinieren. „Luftschläge sind nutzlos, solange sie nicht von der syrischen Armee koordiniert werden, der einzigen Armee, die gegen Terroristen kämpft“, sagte Syriens Außenminister Walid al-Muallim am Freitag vor der UN-Vollversammlung. „Die russischen Luftschläge kamen nach Anforderung und in Abstimmung mit der syrischen Regierung und sie waren deshalb effektiv“, sagte er. „Terrorismus kann aber nicht aus der Luft allein bekämpft werden.“
Al-Muallim hatte seine Rede mit den Worten begonnen: „Ich grüße sie aus einem Land ohne Frieden, getauft vom Blut seines Volkes, das gegen Terroristen kämpft.“ Er machte den Westen für Terrorismus mitverantwortlich. „Die Bomben und Attentäter sind in den Westen zurückgekehrt. Unschuldige Menschen zahlen den Preis für die Fehler, die einzelne ihrer Politiker gemacht haben. Wenn das Monster von der Leine ist, tötet es die Unschuldigen.“
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/un-vollversammlung-syrien-will-auslaendische-luftschlaege-koordinieren-13836564.html
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